Montessori-Pädagogik an der Gartenschule

Förderkonzept "Fördern und Fordern" der Gartenschule

"Der Weg, den die Schwachen gehen, um sich zu stärken, ist der gleiche, den die Starken gehen, um sich zu vervollkommnen."
Maria Montessori

Alle Kinder sind gleich und zugleich als einzelne untereinander verschieden. Sie sollen daher die Möglichkeit haben, zusammen zu leben und zusammen zu lernen.
Jedes Kind hat das Recht, die für seine individuelle Entwicklung und für die Entfaltung der ihm innewohnenden Potenziale nötige Hilfe zu erhalten.
Die Gartenschule hat daher ein eigenes Konzept des Forderns und Förderns entwickelt.
Das Montessori-Material ist dabei nicht nur Entwicklungsmaterial für das freie Arbeiten, sondern dient den Montessori-Pädagogen der Gartenschule auch als diagnostisches Instrument und zum Einsatz beim Fördern.

Förderbereiche auf Grundlage des Förderkonzepts

  • Diagnose und Förderung in Mathematik
     
  • Förderung leistungsstärkerer Kinder

Zur Förderung leistungsstärkerer Kinder sollte in allen Klassen stets auch das fortgeschrittene Material dem Zugriff der Kinder zur Verfügung stehen. In allen Themenheften ist ein systematischer „Überschuss“ für leistungsstarke Kinder eingebaut.

  • Diagnose und Förderung in Deutsch

Ein spezielles Verfahren zum Schriftspracherwerb in der Montessori-Grundschule berücksichtigt systematisch häufig auftretende Lernschwierigkeiten von Kindern. Dieses Verfahren beinhaltet auch in präventiver Absicht einen integrierten Ansatz für das Rechtschreiblernen.

  • Leseförderung
  • Sprachförderung

  • Förderung von Kindern mit Schwächen in der Wahrnehmung, Wahrnehmungsverarbeitung und Motorik

  • Förderung von Kindern, die eine andere Muttersprache als Deutsch sprechen

Seit dem Schuljahr 2014/2015 hat die Gesamtlehrerkonferenz die Umsetzung des Förderkonzepts konkretisiert und die Strukturen des Förderns, die Zuständigkeiten und die Dokumentation verbindlich festgelegt.